24-Stunden-Betreuung für Parkinsonkranke

Die Diagnose Parkinson kann zunächst ein Schock zugleich aber auch erleichternd sein, da es endlich eine Erklärung für die Beschwerden gibt und eine Behandlung begonnen werden kann. Für Angehörige von Parkinsonkranken bedeutet dies zudem, sich der Frage zu stellen, wie die im Krankheitsverlauf benötigte Betreuung sichergestellt werden kann. 

Die Krankheit Parkinson

Parkinson, auch bekannt unter der Bezeichnung Morbus-Parkinson, ist eine Krankheit, bei der sowohl das Gehirn als auch das Nervensystem attackiert wird. Zu den charakteristischen Symptomen zählen Zittern (Tremor), stockende und zeitverzögerte Bewegungen sowie Muskelsteifheit. Die daraus resultierenden Geh- und Haltungsstörungen äußern sich auch in einer erhöhten Sturzgefahr. Aber auch psychische Probleme, Schlafstörungen, Inkontinenz und veränderte Stimme bzw. Mimik sind mögliche Symptome von Parkinson. 

Die Beschwerden im Frühstadium lassen sich meist wirksam dank neuer Medikamente lindern oder aufschieben, jedoch nicht vollständig heilen. Die chronische Erkrankung mit ihrem aggressiven und zugleich progressiven Charakter bedeutet für Patienten in nahezu allen Fällen, dass sie irgendwann hilfsbedürftig werden und nicht mehr selbstständig ihren Alltag schaffen.

Schwierigkeiten bei der Parkinsonbetreuung zu Hause

Die Parkinsonbetreuung zu Hause ist eine bewährte Option, da viele den Wunsch haben, in vertrauter Umgebung zu bleiben und so ein großer Teil zum Wohlbefinden des Patienten beigetragen werden kann. Für pflegende Angehörige ist die häusliche Pflege also eine Möglichkeit, den Senior in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt altern zu lassen.

Besonders in fortgeschrittenen Stadien ist die Betreuung sehr umfangreich, da Parkinsonkranke im Alltag stark eingeschränkt sind und es ihnen schwerfällt, alltägliche Aufgaben zu erledigen. Da pflegende Angehörige für den Senior verantwortlich sind und dieser ohne ihre Hilfe das Leben nicht mehr bewältigen könnte, können sich selbst kaum Pausen gönnen. Auf Dauer kann diese körperliche Arbeit ohne Entlastung Auswirkungen auf den eigenen Körper des Angehörigen haben.

Aufgrund der ständigen Verfügbarkeit kann eine emotionale Belastung des Angehörigen vorkommen. Auch psychische Begleiterscheinungen von Parkinson wie Niedergeschlagenheit, Angst oder Aggression sind nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für den Pflegenden schwierig. Die Betreuung bei Parkinson erfordert viel Geduld, die besonders von nahestehenden Personen nicht immer erbracht werden kann. 

Die Parkinsonbetreuung ist ein wichtiger Beitrag zum Wohlbefinden des Pflegebedürftigen und wird von Angehörigen gerne geleistet. In manchen Fällen ist die Betreuung jedoch zu kräftezehrend, zeitlich oder einfach aufgrund einer räumlichen Entfernung nicht (mehr) möglich. Das Gute: Es gibt eine Alternative!

24-Stunden-Betreuung für Parkinsonkanke

Für Parkinsonkranke, die zu Hause gepflegt werden möchten, eignet sich eine 24-Stunden-Betreuungskraft. Diese wohnt für den Zeitraum der Betreuung bei dem Senior und übernimmt Aufgaben der Hauswirtschaft, Grundpflege und Alltagsbegleitung. Sie kümmert sich stets liebevoll und geht genau auf die Bedürfnisse bei einer Parkinsonerkrankung ein. 

Innerhalb der Hauswirtschaft unterstützt die Betreuungskraft beim Einkaufen, Kochen, Aufräumen und Waschen. Aber der Fokus der Betreuung von Personen mit Parkinson liegt aufgrund des Zitterns und der Bewegungseinschränkungen meist auf der Grundpflege. So können sie sich nur noch mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht mehr allein waschen, kleiden oder essen. Sie erhalten von der 24-Stunden-Betreuungskraft daher Hilfe bei diesen alltäglichen Aufgaben, zu denen auch Toilettengänge sowie das Wechseln von Inkontinenzmaterial zählt.

Bewegungshilfe und Sturzprophylaxe

Die Betreuungskraft stützt den Senior zudem beim Gehen und achtet auf die Verwendung von Hilfsmitteln wie dem Rollator oder Gehstock sowie auf eine Sturzvermeidung. Denn durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit ist die Sturzgefahr von Parkinsonkranken hoch. In einem solchen Notfall ist die 24-Stunden-Betreuungskraft dank steter Aufmerksamkeit sofort zur Stelle und kann direkt helfen. Weiterhin mobilisiert die Betreuungskraft den Senior und motiviert zu mehr Bewegung. 

Emotionaler Beistand

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der 24-Stunden-Betreuung ist aber die Alltagsbegleitung. Denn durch die Parkinsonerkrankung können auch psychische Probleme wie eine allgemeine Antriebslosigkeit oder Depression entstehen. Die 24-Stunden-Betreuungskraft ist für den Erkrankten eine Bezugsperson und leistet sozialen sowie emotionalen Beistand, indem sie Gesellschaft leistet. Dazu zählen die Begleitung zu Terminen außer Haus, Gespräche, Spiele, Ausflüge und Ausüben von Hobbys.

Betreuung bei Parkinson und Demenz

Rund ein Drittel aller Parkinsonpatienten entwickelt im Krankheitsverlauf auch eine Demenz. Eine 24-Stunden-Betreuung ist im Fall einer Parkinson-Demenz eine sinnvolle Lösung, da die Betreuungskraft sich 1:1 auf die Person und ihre Ansprüche konzentrieren kann. Dazu gehört u. a. ein geregelter Alltag, Gedächtnis- und Mobilitätsförderung sowie der korrekte Umgang mit Wesensveränderungen. Detaillierte Informationen zur 24-Stunden-Betreuung bei Demenz finden Sie hier.

Erfahrung mit Parkinsonkranken

Unsere Pflegenio Betreuungskräfte werden individuell nach den Anforderungen der Betreuungssituation sowie den Wünschen des Parkinsonkranken ausgewählt. So gewährleisten wir eine individuelle Betreuung von der Betreuungskraft, mit der sich der Senior auch zwischenmenschlich gut versteht. Sie besitzen durch ihre Erfahrung im Umgang mit Parkinsonpatienten alle nötigen Fähigkeiten, um genau auf die Anforderungen der Situation einzugehen. Dadurch können sie bei physischen, aber auch psychischen Symptomen der Krankheit unterstützen.

Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung?

Betreuende Personen sollten stets Geduld für die Einschränkungen von Parkinsonkranken haben. Aufgrund des zeitlichen Drucks in Pflegeheimen ist es jedoch häufig der Fall, dass sich das Pflegepersonal um mehrere Senioren gleichzeitig kümmern muss und nicht lange Zeit für die individuellen Bedürfnisse aufbringen kann. Innerhalb der 24-Stunden-Betreuung steht stattdessen der einzelne Senior im Fokus und wird täglich liebevoll unterstützt. Die Betreuungskraft ermöglicht einen Alltag voller Freude und menschlicher Nähe und ist dabei stets im Notfall zur Stelle. Das Ziel der häuslichen Betreuungsform ist der Erhalt eines möglichst hohen Grad an Selbstständigkeit. Dem Parkinsonkranken werden also nicht alle Aufgaben völlig abgenommen, sondern er wird genau dort unterstützt, wo Hilfe benötigt wird. Sie als Angehöriger können sichergehen, dass ihre Liebsten gut versorgt sind. Wir beraten Sie gerne darüber, ein Pflegeheim oder die 24-Stunden-Betreuung besser zu Ihrem Angehörigen mit Parkinson passt.

Ihre 24-Stunden-Betreuung mit Pflegenio

✓ Emotionaler Beistand & Unterstützung bei Bewegungseinschränkungen des Parkinsonkranken 
✓ Individuelle 1:1-Betreuung über längeren Zeitraum
✓ Verfügbarkeit rund um die Uhr 
✓ Erhalt der Selbstständigkeit
✓ Gewohnte Umgebung 
✓ Günstiger als stationäre Unterbringung
✓ Entlastung für Angehörige

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