24-Stunden-Betreuung für Demenzerkrankte

Verlässt meine demente Mutter womöglich das Haus und irrt draußen allein herum? Wird mein dementer Vater vergessen, den Herd auszuschalten und sich so einer Gefahr aussetzen? 

Wenn sich aus anfänglicher Vergesslichkeit des Seniors die Krankheit Demenz entwickelt, stehen Angehörige erst einmal vor einer großen Herausforderung. Wie sollen sie die Betreuung der dementen Person ausreichend gewährleisten? Denn die Betreuung von Demenzkranken ist deutlich aufwendiger und emotional belastender als eine Betreuung von nur körperlich eingeschränkten Personen. 

Die Krankheit Demenz

Mit der Zeit verlieren Demenzpatienten ihre geistigen Kapazitäten, wodurch sich das Verhalten und Wesen verändern kann. Sie unterliegen Stimmungsschwankungen und können sogar aggressiv sein. Aber nicht nur die Persönlichkeit des Seniors ändert sich - auch ihre Fähigkeiten lassen nach. So verlieren sie die Orientierung in der Wohnung, werden vergesslicher und verlegen z. B. alltägliche Dinge oder erkennen sogar vertraute Personen nicht mehr wieder. Besonders die Rückentwicklung der Personenerkennung ist ein großer Schock für Angehörige. Zudem kann das Sprechen schwieriger fallen und häufig wiederholen sich dieselben Gespräche immer wieder.

Schwierigkeiten bei der Demenzbetreuung zu Hause

Für viele ältere Menschen ist es ein wichtiger Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu altern. Ein würdevolles Leben trotz geistiger Einschränkungen durch die Demenz ist nur mit erheblichem Pflegeaufwand möglich. Nur wenn der pflegende Angehörige jederzeit aufmerksam ist, kann er bei Schwierigkeiten im Alltag helfen und den Senior bei möglicher Gefährdung stoppen. Die zeitliche Belastung ist aber z. B. aufgrund von räumlicher Distanz oder Einspannung in Beruf-/ Familienleben nicht immer möglich oder hat über einen längeren Zeitraum hinweg spürbare Auswirkungen auf den Pflegenden. 

Die Betreuung von Demenzpatienten ist aufgrund des zum Teil unvorhersehbaren Verhaltens zudem emotional belastend. Der ständige Druck für die Person verantwortlich zu sein und eine Vielzahl an überlebensnotwendige Aufgaben zu tragen, kann über einen längeren Zeitraum hinweg zu einer Überforderung führen. Besonders mit fortschreitender Demenz und Verschlimmerung der Symptome können sich pflegende Angehörige kaum noch Pausen von der Betreuung erlauben. Da es sich bei dem zu betreuenden Demenzpatienten um einen nahestehenden Menschen handelt, wird die Situation weiter erschwert. 

Die Demenzbetreuung durch einen Angehörigen ist also zeitintensiv und zehrt sehr an den Kräften. Diese Belastung muss aber nicht sein! 

24-Stunden-Betreuung für Demenzerkankte

Viele sehen die Unterbringung in einem Pflegeheim als einzigen Ausweg an, wenn sie die Demenzbetreuung rund um die Uhr nicht (mehr) selbst übernehmen können. Wir möchten aber auf eine weitere, viel persönlichere Pflegeform hinweisen: die 24-Stunden-Betreuung.

Die 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause ist eine bewährte Alternative mit vielen Vorteilen, besonders bei Demenzkranken. Dabei zieht eine Betreuungskraft bei dem Senior ein und übernimmt die Aufgaben der pflegenden Angehörigen. Dazu gehört die Grundpflege, welche z. B. das Kleiden, Zähneputzen und Toilettengänge umfasst. Weiterhin kümmert sie sich um den Haushalt, indem sie z. B. einkauft, kocht, aufräumt und wäscht. Die Betreuungskraft begleitet den Senior auch zu Terminen und leistet Gesellschaft.

Bezugsperson für den Demenzkranken

Besonders diese Alltagsbegleitung ist ein wichtiger Bestandteil der Demenzbetreuung zu Hause durch eine 24-Stunden-Betreuungskraft. Denn so wird der Senior zu Beschäftigungen motiviert, die nicht nur einer verbesserten Stimmung dienen, sondern auch eine notwendige Tagesstruktur sowie Orientierung geben. Weiterhin wirken Spaziergänge, Gesellschaftsspiele und Gespräche gezielt gegen den Verlust von weiteren Fähigkeiten. Die Betreuungskraft kann sich dank der 1:1-Betreuung die Zeit nehmen, den Senior zu fördern und dient gleichzeitig als Bezugsperson für den Demenzkranken. Als eine Art beständiger Anker können von der Krankheit ausgelöste Unsicherheiten so von der Betreuungskraft verbessert werden. 

Risikominimierung von Gefahren

Ein weiterer großer Vorteil der 24-Stunden-Betreuung bei Demenz ist die Risikominimierung von Gefahren, die unausweichlich bei einem Demenzpatienten entstehen können. Nicht ausgestellte Herdplatten, brennende Kerzen oder unverschlossene Haustüren werden von der Betreuungskraft erkannt und als Gefahr entfernt. Sollte doch einmal eine Notfallsituation entstehen, ist die Betreuungskraft sofort zur Stelle und kann dem Senior helfen bzw. weitere Hilfe alarmieren.

Erfahrung mit Demenzkranken

Die Betreuungskräfte von Pflegenio werden unter Berücksichtigung des Betreuungsbedarfs und den Wünschen der dementen Person individuell ausgewählt. So können sie genau auf die Anforderungen der Demenzerkrankung eingehen und passen vom Charakter zueinander. Unsere Pflegenio 24-Stunden-Betreuungskräfte haben Erfahrung mit Demenzkranken und wissen, wie sie sich ihnen gegenüber verhalten sollen und sind geübt im Umgang mit den unterschiedlichen Ausprägungen der Krankheit. So können sie auf mögliche Ängste, Aggressionen, Depressionen oder andere Stimmungen bzw. Verhaltensweisen des Seniors eingehen.

Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung?

Auf die Frage, ob bei ihrem Angehörigen mit Demenz ein Pflegeheim oder die 24-Stunden-Betreuung besser passt, beraten wir Sie gerne! Generell ist die 24-Stunden-Betreuung für demente Personen eine geeignete Pflegeform, da hier ihre individuellen Bedürfnisse und Verhaltensweisen im Fokus stehen. Statt dass sich das Pflegepersonal um mehrere Senioren gleichzeitig kümmern muss, kann sich der Demenzpatient an eine Person gewöhnen. Dank alltäglichen Zuwendungen und liebevoller Betreuung ohne Zeitdruck wissen Sie als Angehöriger, dass es ihrem Liebsten gut geht. Zudem ist die häusliche Betreuung von Pflegenio häufig günstiger als der stationäre Aufenthalt.

Ihre 24-Stunden-Betreuung mit Pflegenio

✓ Tagesablauf angepasst an die Gewohnheiten der dementen Person
✓ Individuelle 1:1-Betreuung über längeren Zeitraum
✓ Verfügbarkeit rund um die Uhr 
✓ Erhalt der Selbstständigkeit
✓ Gewohnte Umgebung 
✓ Günstiger als stationäre Unterbringung
✓ Entlastung für Angehörige

Alles Wichtige zur 24-Stunden-Betreuung

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